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Monika Reinhart
1965 geboren in Wasserburg a. Inn
2006 – 2012 künstlerische Begleitung durch den Maler Rolf Liese
2006 Kurs Lithographie bei Renate Moran, Kulturmodell Passau
2007 – 2011 Radiergruppe Höltermann, Altötting
2010 Kurs bei Jerry Zeniuk
 

Mitglied des BBK München, AK68 Wasserburg, Künstlerverbund im Haus der Kunst, München. Gründungsmitglied von raum02, einer Plattform für zeitgenössische Kunst in Mühldorf a. Inn.

lebt und arbeitet seit 2011 in München, Atelierhaus streitfeld

 

Ausstellungen seit 2006 (Auswahl)

2018 Kunstmesse Ingolstadt

ARTMUC, Kunstmesse München

2017/2016

Kunst aktuell, Kunstverein Rosenheim

2017

Farbsolo Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, München ( E )

take three raum03, Mühldorf mit Manfred Baumgartner und Agelinde Scholl

2016

2014 – 2016

Galerie Kunst im Rahmen, München (E)

Jahresausstellung Galerie alte Brennerei, Kunstverein Ebersberg

2015 Malerei – Skulptur Produzentengalerie Landshut mit Mignon Dobler
2014 Licht und Schatten Kunstsalon 2014, Ägyptisches Museum München

33 nach 9, UBO 9 Kulturzentrum Aubing, München mit David John Flynn und Andreas Stetka

2013 Thambacher Kunsttage, Schloss Thambach
2012 Farbe Licht Transparenz Hans-Reiffenstuel-Haus, Pfarrkirchen mit Rolf Liese und Raimund Reiter (Katalog)

Malerei Üblacker-Häusl, München ( E )

2011 Nah und fern Radiergruppe Höltermann, Galerie im Stadtmuseum Neuötting
2006 Kunstausstellung Mühldorf, Haberkasten Mühldorf mit Stefan Engelhardt und Herbert Janesch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Monika Reinharts Bildsprache ist bestimmt von einem freien Pinselstrich, einer großzügigen Komposition und einer sehr differenzierten Farbigkeit. Ihre Arbeiten entstehen aus ihrem Farbempfinden, der Bewegung und dem individuellen Zusammenspiel von Formen und Flächen. Farbe wird in großen Klangflächen aufgetragen oder in rhythmisch aufeinander bezogenen Elementen. Die Farbflächen und Elemente treten zueinander in Beziehung, sie korrespondieren außerdem miteinander durch ihre unterschiedliche materielle Erscheinung, die einen in dünnen Schichten lasiert, zarte Farbe aufein-ander gelegt, schimmernd, die anderen zügig gestrichen mit hermetischer Oberfläche oder mit linearem Pinselduktus strukturiert. Die Komposition, der Farbklang und die Räumlichkeit entstehen während des Malprozesses. Eine Mischung aus Intuition und Spontaneität sowie bildnerischer Kontrolle und konzentrierter Wahrnehmung beherrscht dabei den Prozess. Den künstlerischen Umgang mit den bildnerischen Mitteln kann man sich vorstellen wie ein Langzeitexperiment, ein ständiges Kombinieren, testen, resümieren. Experimentieren heißt Fragen stellen, in unserem Fall die einzelnen Komponenten miteinander konfrontieren, beobachten, eingreifen, zulassen und Grenzen ausloten.